Ich hatte nie viel Geld in meinem Leben.
Es hat gereicht für eine kleine, günstige Wohnung, Essen und die monatlichen Zahlungen. Elektrogeräte, Möbel sowie andere, teure Anschaffungen gab es bei mir nur gebraucht. Und es hat mich bis heute nie gestört. Sicher hatte ich Wünsche – mal nach Nordamerika fliegen zum Beispiel. Ich dachte, das würde sich in diesem Leben nicht erfüllen, und auch das war für mich in Ordnung.
Wirklich wichtig war für mich immer nur meine persönliche Heilung, Transformation und Weiterentwicklung. Durch viele Jahre Therapie habe ich gelernt, dem Gefühl, daß irgendetwas gerade immens wichtig ist, zu vertrauen. Oftmals haben diese Dinge Geld gekostet, das ich nicht hatte. Doch dieses „Wichtigkeits-Gefühl“ war stärker als der Glaube, ich hätte dafür kein Geld. Also habe ich mit den Menschen Kontakt aufgenommen, die anboten, was mir gerade so wichtig war, und ihnen von meiner Situation erzählt. Dieser erste Schritt hat meistens alle erdenklichen Hebel in Bewegung gesetzt. Entweder kam Geld von unerwarteten Stellen, oder ein Kreditangebot mit minimalen Ratenzahlungen, das mir normalerweise niemals bewilligt worden wäre. Oder es kamen Geschenke oder andere Gelegenheiten.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Ich habe lange Zeit kein Geld gehabt für einen Flug nach Nordamerika. Dennoch konnte ich drei Reiki-Grade machen, zu Festivals und Workshops gehen, an einer Sing-Jahresgruppe teilnehmen und mehr. Und als ich glaubte, bis ans Ende meiner Tage glücklicher Single zu sein, kam ein Mann in mein Leben. Später dann ein spiritueller Lehrer für uns beide und diverse Flüge nach Kanada.
Eine frühere Freundin, die große Herausforderungen hatte und von Sozialhilfe lebte, ernährte sich ausschließlich von Bio-Produkten. Sie arbeitete ehrenamtlich in einer Gruppe, die abends die nicht mehr verkäuflichen Waren aus Bioläden abholten und sie an finanziell Schwächere und Obdachlose verteilte. So konnte sie sich mehrmals in der Woche für wenig Geld hochwertiges Essen besorgen. Das hat mich damals sehr beeindruckt und meinen Glauben bestärkt, daß es immer einen Weg gibt, wenn der Wille stark genug ist und eine Bereitschaft besteht, Einsatz zu zeigen.
„Was kostet eine Lichtübertragung?“
Diese Frage erreicht uns immer mal wieder über unser Kontaktformular. Wir schreiben dann freundlich zurück und bitten um ein Telefongespräch, was oftmals nicht zustande kommt. Ich finde das so schade. Reinhard’s treffliche Analogie dazu war: „Mein Auto ist kaputt. Was kostet die Reparatur?“
Die Frage könnte auch lauten: „Ich habe eine Autoimmunkrankheit und würde gerne Euren Weg ausprobieren, aber ich habe wenig Geld. Könntet ihr mir trotzdem helfen?“ Hier sind alle Wege offen. Es kann ein Kontakt stattfinden, es besteht die Möglichkeit, daß sich ein Vertrauensverhältnis aufbaut, und es werden sich Wege für den Energieausgleich auftun, die für alle Beteiligten (einschließlich dem Himmel) stimmen.
Unser erstes Angebot ist immer kostenlos,
damit die Menschen ein Gefühl dafür kriegen, was wir anbieten. Es gibt Richtlinien für die Honorierung bestimmter Dienste, doch letztlich sehen wir immer den Einzelfall. 15% unserer Einnahmen geben wir in einer speziellen Zeremonie dem Himmel zurück. Was uns persönlich anbelangt, haben wir viele Jahre lang Ausbildungen gemacht, in die wir sehr viel Herz, Seele und Geld gesteckt haben. Deshalb habe ich wenig Verständnis für Menschen, die sagen, Spiritualität oder Heilung auf der geistigen/seelischen Ebene sollte kostenlos sein. Das wäre so, wie zu einem Masseur zu gehen und um eine kostenlose Massage zu bitten, weil menschliche Berührung kostenlos sein sollte. Auch ein Masseur muß seine Miete bezahlen und sein Essen, die Raummiete und mehr.
Wir leben in einem Land, in dem die medizinische Grundversorgung dankenswerterweise für die meisten von uns von der Krankenkasse übernommen wird. Insofern müssen wir uns nicht direkt damit auseinandersetzen, was ein Arztbesuch kostet. Aber auch Arztbesuche kosten Geld, denn auch Ärzte müssen leben. Oftmals gibt es gesundheitliche Herausforderungen, die die Schulmedizin nicht heilen kann, ja manchmal noch nicht einmal lindern. Dennoch werden die Ärzte für ihre Zeit und Mühen bezahlt, so wie der Masseur, der Bäcker, der Automechaniker und alle anderen Erwerbstätigen.
Was wir anbieten, ist nicht unsere eigene Persönlichkeit, unsere Energie, unsere Denkweise.
Wir haben die Ausbildung und Berechtigung, hochschwingende Frequenzen mit positiver Information zu kanalisieren, die jahrelange Schmerzen, Beschwerden oder Herausforderungen manchmal sogar in kürzester Zeit (und definitiv für weniger als 100 Euro) transformieren, lindern und heilen können. Wir stellen keine Diagnosen, und es gibt keine Garantie, daß es wirkt. Doch mal ehrlich, wo gibt es schon Garantien? Die Schulmedizin hat die Wissenschaft hinter sich, und doch geht auch hier vieles schief oder es gibt keine Lösung.
Wir freuen uns auf alle Menschen, die mit uns Kontakt aufnehmen, die Vertrauen haben, sich auf das Abenteuer der persönlichen Heilung und Transformation einzulassen, und die es wirklich wollen. Geld sollte unter keinen Umständen das wichtigste Thema sein… denn wir sind im Feld der unbegrenzten Möglichkeiten.




Wenn wir eine Verbindung zum Himmel, dem Göttlichen, dem Universum, unserem höheren Selbst oder woran auch immer wir glauben, herstellen können, bitten viele von uns oft um Hilfe oder Führung bei wichtigen Entscheidungen. Wir assoziieren diese höheren Instanzen meistens mit Licht oder bedingungsloser Liebe. Diese beiden Qualitäten sind jedoch nur zwei der zehn höchsten Qualitäten. Wenn wir uns zum Beispiel in die Richtung bewegen, aus der das größte Licht kommt, es fehlt jedoch die Liebe, werden unsere Entscheidungen möglicherweise nicht der Verbindung aller Beteiligten dienen, sondern vielleicht nur der Verbindung einiger Beteiligten und die Abtrennung anderer.



In den 80er Jahren habe ich viel fotografiert. Den belichteten Film habe ich zum Entwickeln gebracht und Abzüge bestellt. Dann habe ich meine Freundin zum Tee eingeladen und wir haben gemeinsam unsere Urlaubsfotos angeschaut. Das war etwas ganz Besonderes, fast wie Weihnachten. Dann hat sie sich überlegt, von welchen sie Abzüge möchte. Ich ging dann wieder ins Fotogeschäft und gab eine Nachbestellung in Auftrag. Nachdem ich sie abgeholt hatte, lud ich wieder meine Freundin zum Tee ein und überreichte ihr die Abzüge, die wir dann nochmal zusammen ansahen, während wir Geschichten über den Urlaub teilten.
Ich finde es schwierig, mich dieser kollektiv steigenden Geschwindigkeit, die auch mit Oberflächlichkeit einhergeht, zu entziehen. Was haben Menschen früher getan? Sie haben gewartet, sie haben vertraut, und wenn es eine telefonische Abmachung gab, sich in drei Tagen zu treffen, wurde diese eingehalten. Wir haben früher viel mehr Unsicherheit ausgehalten. Stille ausgehalten. Warten ausgehalten. Wenn das Auto nicht ansprang, fragte ich Menschen, die gerade vorbeikamen, und sie freuten sich, zu helfen. Ich wollte lange Zeit kein Handy, weil ich gerne mit spiritueller Anleitung unterwegs war und es so spannend fand, welche „Zufälle“ mir begegneten, wenn ich unterwegs war. Ich wollte lieber vertrauend und seelengeführt unterwegs sein, als ständig die Google Maps zur Hand zu haben und jederzeit jemanden anrufen zu können. Und ich mochte das Rascheln von Stadtplänen und Landkarten, das Überlegen, welche Strecke ich fahre, das Aufschreiben, wo ich wie abbiegen mußte.
Ich habe beschlossen, das „mehr, größer, schneller“ nicht mehr als meinen persönlichen Maßstab anzuerkennen, und bewußt darauf zu achten, ob ich wieder in Resonanz bin mit der Geschwindigkeit des Massenbewußtseins. „Weniger, tiefer, ruhiger, geerdeter, langsamer“ ist so viel gesünder. Nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Menschen, die mich umgeben. Das, was wir sind, wenn wir einfach nur wir selbst sind und in uns ruhen, ist völlig ausreichend. Wenn wir eine Verbindung mit dem Himmel haben, fällt es uns in diesem Zustand viel leichter, seine Botschaften wahrzunehmen. Die Signale unseres Körpers sowie unsere Intuition haben so auch wieder eine Chance, uns zu erreichen.
Wir haben aus Kanada zwei schöne Sitzkissen mitgebracht. Sie wiegen zusammen 7 kg, sind rund und größer als ein Handgepäckskoffer. In den großen Koffer haben sie auch nicht hineingepasst, weil sie nicht biegsam sind. So haben wir die Kissen in ihrer Plastikhülle als Extra-Gepäck mit zum Flughafen genommen.
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Seit dem Tod meines Vaters 2001 konnte ich meinen Brustbereich kaum noch spüren. Am Anfang war ich alarmiert, weil ich deutlich merkte, hier stimmt etwas nicht, doch es war aus eigenem Bemühen nicht zu verändern. In der chinesischen Medizin ist die Lunge gemeinsam mit dem Dickdarm dem Metall-Element zugeordnet, zu dem auch die Trauer gehört. Als ich gestern die Übertragung für meine Lunge erhielt, war es so als würde mein Brustbereich erweitert und aufgepumpt. Ich kann viel tiefer atmen, und jetzt kommt’s: meine Entzündung im Kieferknochen ist schlagartig enorm zurückgegangen. Es gibt keine geschwollenen und tauben Stellen mehr im Mundbereich und ich kann mir ganz normal die Zähne putzen.


Die meisten von uns wurden zu „einsamen Helden“ erzogen. Es gilt in unserer Gesellschaft als bewundernswert, die Dinge alleine zu schaffen. Autoritätspersonen waren in unserer Kindheit oft traumatisiert und wenig mitfühlend. Sie haben oft ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen sowie ihre eigenen Traumatisierungen auf uns projiziert. Unserer Seele hat das nicht gefallen, denn sie wollte ihr ur-eigenes Potential entfalten und ihren Seelenauftrag erfüllen. Dies schien nur möglich zu sein, indem sie sich sagte: „Ich gehe meinen eigenen Weg und folge niemandem“.



